5. eGovernment-Wettbewerb – Preisverleihung erstmals in acht Politikfeldern
HANNOVER, CeBIT, 10. März 2005, 16.30 Uhr – Dr. Göttrik Wewer, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern sowie Vertreter der internationalen Beratungsgesellschaft BearingPoint und von Cisco Systems, weltweit führender Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet, zeichneten heute auf der CeBIT die acht Gewinner des 5. eGovernment-Wettbewerbs aus.
Cisco Systems und BearingPoint engagieren sich mit dem Wettbewerb seit dem Jahr 2000 für die Förderung von eGovernment-Projekten in Deutschland. Der Wettbewerb steht wie in den vergangenen Jahren unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Otto Schily. Er verfolgt das Ziel, den Einsatz von Internet-Technologien für die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland zu stärken. Der Preis ist eine einwöchige eGovernment-Studienreise in die USA und die Mitgliedschaft in der eGovernment-Academy.
Hervorragende Projekte aus allen Bereichen der Politik wurden eingereicht, 56 Behörden aus Bund, Ländern und Kommunen haben teilgenommen. „eGovernment gewinnt an Fahrt, unsere Initiativen tragen Früchte, das lässt sich deutlich ablesen“, so Dr. Göttrik Wewer, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern zu den Einreichungen. Ausgezeichnet wurden vor allem Projekte, die am stärksten die Zusammenarbeit zwischen den Ebenen der Verwaltung und zwischen Regionen vorantreiben, und die zu Einsparungen in den Behörden und zu mehr Service für Wirtschaft, Politik und Bürger führen.
Die Gewinner sind: (Die prämierten Projekte sind im Anhang kurz dargestellt.)
Politikfeld „Wirtschaft und Arbeit“
Statistisches Bundesamt: Projekt „e.Statistik.core“
Politikfeld „Polizei, Innere Sicherheit und Justiz“
Bundessozialgericht: „ERV Entgegennahme und Übermittlung von elektronischen Dokumenten in Verfahren beim Bundessozialgericht“
Politikfeld „Bildung, Wissenschaft und Forschung“
Universität Bamberg, Campus Wissenschaftliche Weiterbildung Bayern (cwwb): „Vermarktung und Vertrieb von Dienstleistungen öffentlicher Anbieter im Internet“
Politikfeld „Staat und Gesellschaft“
Bundesamt für Wehrverwaltung: Vollständig prozessorientiertes und IT-unterstützte Verwaltung (Kreiswehrersatzamt)
Politikfeld „Infrastruktur (Verkehr, Transport, Bauen und Wohnen)“
Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung Hamburg und Innenministerium Schleswig-Holstein: „Geoserver“
Politikfeld „Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“
Stadt Köln: „INTERACT II“
Politikfeld „Soziales (Gesundheit, Rente, Soziales)“
Bundesversicherungsanstalt für Angestellte: „eAntrag“
Politikfeld „Allgemeine Verwaltung“
Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensburg / Lippe: „D-OWL“
Die Neuausrichtung des eGovernment-Wettbewerbs ist gelungen: Er wirft ein klares Licht darauf, welche Fortschritte die Modernisierung der Verwaltung in den verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung erzielt hat. So lautete der Tenor der heutigen Preisverleihung des 5. eGovernment-Wettbewerbs auf der CeBIT Hannover.
Wie Dr. Göttrik Wewer in der Podiumsdiskussion anlässlich der Preisverleihung weiter ausführt, nutzten die Verwaltungen immer häufiger die innerhalb der Initiativen BundOnline, DeutschlandOnline und Media@Komm erarbeiteten Standards. Das führe zu einer größeren Kompatibilität zwischen den Behörden und somit zu mehr Effektivität.
Peter Mockler, Senior Vice President bei BearingPoint und verantwortlich für den Bereich Public Services/Infrastructure Services ergänzt: „End-to-End setzt sich auch in der Verwaltung durch – die Projekte, bei denen von der Antragstellung bis zur Bewilligung oder Bezahlung alles online abgewickelt werden kann, nehmen zu.“ Dr. Wolfgang Hackenberg, Direktor Public Sector bei Cisco Systems betont bei der Preisverleihung: „Der Anteil des digitalen Austauschs wächst. Das papierarme Büro wird Wirklichkeit“.
Cisco Systems und BearingPoint fördern mit dem Wettbewerb seit dem Jahr 2000 eGovernment-Projekte in Deutschland. 319 Projekte haben bis heute daran teilgenommen.
Pressekontakte:
Bundesministerium des Innern
Annette Ziesig
Tel. 01888/681-1045
presse@bmi.bund.de
BearingPoint GmbH
Sabine Theis
Tel. 069/13022-1676
sabine.theis@bearingpoint.com
Cisco Systems GmbH
Henrik Tesch
Tel. 0170/575-4249
htesch@cisco.com
Wettbewerbsbüro des 5. eGovernment-Wettbewerbs:
c/o BearingPoint GmbH,
Kerstin Heyn,
Tel. 0174/3216422
kerstin.heyn@bearingpoint.com,
www.eGovernment-Wettbewerb.de
Messestand CeBIT: Halle 9, B60, Platz 38
Die GEWINNER
Politikfeld „Wirtschaft und Arbeit“
Statistisches Bundesamt: Projekt „e.Statistik.core“
eSTATISTIK.core hat die automatische Gewinnung und Übertragung von statistischen Daten aus dem betrieblichen Rechnungswesen an die amtliche Statistik zum Ziel. Das Projekt beruht auf Anforderungen aus der Wirtschaft und ist in Zusammenarbeit mit ihr, speziell der Arbeitsgemeinschaft wirtschaftliche Verwaltung e.V. (AWV), entwickelt worden. Zur Umsetzung dieses Konzeptes erweitern die Anbieter von ERP-Systemen ihre Software um spezielle Statistik-Programme, die aus den vorliegenden Unternehmensdaten möglichst passgenau die Datenanforderung für den jeweiligen statistischen Fragebogen zusammenstellen und stellen diese ihren Kunden zur Verfügung.
Durch die Automatisierung des Gesamtprozesses wird die Belastung der Unternehmen erheblich reduziert. So ermöglicht die Standardisierung der Datenformate den Einsatz einheitlicher Software und eine Reduktion der Entwicklungskosten.
Durch den gemeinsamen Dateneingang werden die Erhebungsprozesse der statistischen Ämter optimiert. Dieser Zeitgewinn wird zur Qualitätsverbesserung der Statistik und somit für frühere Publikationstermine genutzt – ein wesentlicher Qualitätsaspekt für Statistiknachfrager in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Das Projekt ist Bestandteil der Initiativen BundOnline 2005, Deutschland-Online und Initiative Bürokratieabbau.
Nutzer: Potenziell alle Unternehmen, Behörden und Institutionen, die zur Lieferung statistischer Daten verpflichtet sind
Projektstatus: Planung/Realisierung
Weitere Informationen unter: www.statistik.de, www.destatis.de, www.statspez.de
Politikfeld „Polizei, Innere Sicherheit und Justiz“
Bundessozialgericht: „ERV Entgegennahme und Übermittlung von elektronischen Dokumenten in Verfahren beim Bundessozialgericht“
Im Rahmen des Elektronischen Rechtsverkehrs (ERV) sollen beim Bundessozialgericht prozessbezogene Informationen zwischen den Prozessbeteiligten einerseits und dem Gericht andererseits in elektronischer Form ausgetauscht werden. Durch Kommunikation, Aktenführung und Archivierung auf elektronischem Wege können künftig Fristen besser eingehalten und Informationen schneller zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wird die Erzeugung gerichtlicher Verfügungen erheblich verbessert . Mit der elektronischen Aktenführung sollen künftig etwa 22.000 verfahrensrelevante Dokumente pro Jahr verarbeitet werden. Zur medienbruchfreien Bearbeitung werden die internen Prozesse bei der Nutzung der elektronischen Kommunikation eingebunden. Das zu implementierende Gesamtsystem wird dabei die Funktionen der bisherigen Geschäftsstellenfachanwendung ersetzen und um Funktionalitäten des Dokumentenmanagements und der Vorgangsbearbeitung ergänzt.
Nutzer: Beim Bundessozialgericht gehen jährlich ca. 2.400 neue Verfahren mit jeweils mehreren Verfahrensbeteiligten ein.
Projektstatus: Realisierung
Politikfeld „Bildung, Wissenschaft und Forschung“
Campus Wissenschaftliche Weiterbildung Bayern (cwwb): „Vermarktung und Vertrieb von Dienstleistungen öffentlicher Anbieter im Internet“
Weiterbildungsmaßnahmen anzubieten gehört zu den gesetzlichen Aufgaben von Hochschulen. Die größte Hürde hierfür stellten bisher häufig Vermarktung, Vertrieb und Organisation dar. Es fehlte oft an Finanzen, Ressourcen und speziellen Kompetenzen. Zentraler Ansatz des cwwb ist, Angebot und Nachfrage für Weiterbildung der bayerischen Hochschulen zum Vorteil aller Beteiligten zu bündeln. cwwb ist für Anbieter Internet-Vertriebskanal, Organisationsunterstützung und Kommunikationswerkzeug in einem. Die cwwb-Internet-Plattform bietet im Überblick Funktionalität zur Veranstaltungs-, Kontakt- und Teilnehmerverwaltung sowie Akquisitionsfunktionen u. a. mittels Newsletter einschließlich Verteilermanagement, um fokussiert Zielgruppen zu erreichen. Unternehmen und Privatpersonen finden eine zentrale Anlaufstelle für Weiterbildungsleistungen und ersparen sich die mehrfache Recherche bei einer Vielzahl von Hochschulen.
Nutzer: Derzeit nutzen bereits 29 Hochschulen mit 34 Weiterbildungsstellen dieses Portal. Die Akzeptanz des Systems und Konzepts lässt sich an den aktuellen Nutzerzahlen belegen: Bis Dezember gab es über 500.000 Zugriffe, monatlich kommen mit steigender Tendenz ca. 50.000 hinzu.
Projektstatus: Das cwwb-Portalsystem ist seit März 2004 im Regelbetrieb.
Weitere Informationen unter: http://www.cwwb.de/
Politikfeld „Staat und Gesellschaft“
Bundesamt für Wehrverwaltung: Vollständig prozessorientiertes und IT-unterstützte Verwaltung (Kreiswehrersatzamt)
Zielsetzung des Projektes war es, den „Lebensweg von Wehrpflichtigen bzw. Soldaten“ in den Kreiswehrersatzämtern mit modernen Technologien zu steuern und zu verwalten: Hierzu sollte eine IT-Unterstützung geschaffen werden, die einerseits die Dienstleistungsqualität deutlich steigert sowie andererseits Dienstleistungskosten signifikant senkt und Arbeitsprozesse effektiver gestaltet.
Die Grundwehrdienstleistenden in Spe sparen durch die Kommunikation per Internet Telefon-, Telefax- und Portokosten. Sie können sich online informieren und vermeiden so unnötige Fahr- und Wartezeiten. Der Musterungstermin an sich wurde ebenfalls wesentlich gestrafft, indem der Wehrpflichtige denjenigen Mitarbeitern der Dienststelle zugeleitet wird, die sich seiner am schnellsten annehmen können, und alle benötigten Informationen unmittelbar elektronisch zur Verfügung stehen.
Die Behörde präsentiert sich als hochmoderne Verwaltungsstelle. Die Aufgabenerledigung erfolgt zuverlässig und schnell. Es entfallen Verwaltungsarbeiten durch die elektronische Archivierung (z. B. Registraturarbeiten, Aktensuchen). Auswertungen und Statistiken werden automatisch erzeugt. Die Einheitlichkeit und Richtigkeit von Bescheiden und anderen Schriftstücken wird durch deren weitestgehend automatische Befüllung sowie vorhandene Plausibilitäten sichergestellt. Qualitätssteigerungen ergeben sich auch aus der Transparenz der Prozesse (Bearbeitung wird dokumentiert und protokolliert) und der ständigen Verfügbarkeit des Vorgangs/Bearbeitungsstandes im elektronischen Archiv.
Nutzer: Innerhalb der Wehrverwaltung sind aktuell bereits rund 7.000 Mitarbeiter in 200 Dienststellen als Nutzer in das Projekt eingebunden. Auf „Kundenseite“ kommen jährlich etwa 430.000 Wehrpflichtige und etwa 19.000 Soldaten, die nach Ablauf ihrer Verpflichtungszeit aus der Bundeswehr ausscheiden, mit dem Projekt in Kontakt.
Projektstatus: Realisierung
Politikfeld „Infrastruktur (Verkehr, Transport, Bauen und Wohnen)“
Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung Hamburg und Innenministerium Schleswig-Holstein: „Geoserver“
Das Projekt „Länder übergreifende Konzeption und Beschaffung eines Geoservers“, kurz: Geoserver, verfolgt das Ziel, raumbezogene Entscheidungen und Handlungen von Wirtschaft und Verwaltung zu vereinfachen und den Service für Bürger, Unternehmen und Verwaltungsangehörige zu verbessern. Unter dem Motto „Daten und Dienste aus einer Hand“ soll die Vision Wirklichkeit werden, Geodaten - die nach einschlägigen Untersuchungen 80% aller Entscheidungen in Wirtschaft und Verwaltung zugrunde liegen - zur Verfügung zu stellen.
Der Geoserver bildet dabei den Kern der Geodateninfrastrukturen Hamburgs und Schleswig-Holsteins. Er bündelt die Geobasisdaten der Kataster- und Vermessungsverwaltungen und die Geofachdaten beteiligter Behörden über standardisierte und international genormte Dienste (Dienstekonzept) und stellt sie zur Nutzung an einer Stelle zur Verfügung (Portalkonzept). Damit werden integrative und medienbruchfreie Geschäftsprozesse in beiden Bundesländern geschaffen. Neben der Verbesserung des Services für Unternehmen und Bürger wird auch die Basis für die Einsparung von Verwaltungskosten gelegt.
Von diesem Projekt sollen auch andere profitieren: es ist offen gehalten für weitere Bundesländer und für die kommunale Ebene.
Das Projekt ist Bestandteil der Initiative BundOnline 2005, Teilprojekt „Information und Kommunikation“.
Nutzer: Alle Mitarbeiter der Freien und Hansestadt Hamburg, des Landes Schleswig-Holstein sowie deren Kunden. Es werden 50 Mio. Seitenaufrufe im Jahr erwartet.
Projektstatus: Realisierung
Weitere Informationen unter: www.geonord.de (Testzugang)
Politikfeld „Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“
Stadt Köln: „INTERACT II“
Gemeinsam mit dem Staatlichen Umweltamt Köln (Land NRW) und Vertretern der örtlichen Großindustrie (Ford, Bayer, Degussa) sowie kleinen und mittleren Unternehmen entwickelt die Stadt Köln das Online-Antragsverfahren INTERACT. Ziel der Anwendung Interact ist, den örtlichen Unternehmen einen einheitlichen und damit schnelleren Zugang zu Genehmigungsverfahren zu bieten und zwar unabhängig von der Art ihres Antrags und der Behördenzuständigkeit. Ein verwaltungsebenen-übergreifendes Portal, zu dem alle an einem Genehmigungsverfahren beteiligten Akteure jederzeit Zugang haben, verbessert deren Kommunikation und macht behördliche Arbeitsprozesse transparenter. Es schafft so größere Planungssicherheit auf Seiten der Investoren und einen Standortvorteil für die Kommune.
Interact verfügt über eine automatische Benachrichtigungsfunktion, die den Antragsteller über jede neue Aufforderung an ihn umgehend informiert. Anträge und deren Bearbeitungsstand sind jederzeit einsehbar, Nachbesserungen können laufend vorgenommen werden. Die Anwendung kann mit jedem beliebigen Browser bedient werden.
Nutzer: 50 bis 70 Nutzer pro Jahr (Investitionsvolumen der BImSCHG-Anträge bis 450 Mio. € p.a. im Bereich der Stadt Köln.)
Projektstatus: Realisierung
Weitere Informationen unter: www.permitting.inplus.de
Politikfeld „Soziales (Gesundheit, Rente, Soziales)“
Bundesversicherungsanstalt für Angestellte: „eAntrag“
BfA und Landesversicherungsanstalten stellen Anträge auf Rente oder Rehabilitation heute als pdf-Dokument online zur Verfügung. Mit dem eAntrag können Antragsteller rund um die Uhr Daten komplett online eingeben und an die Rentenversicherung absenden. Dies bedeutet ein Plus an Leistung für jeden Versicherten mit Internetanschluss, vor allem auch für die weniger mobilen oder im Ausland lebenden Menschen. Die Anträge sollen, wenn eine Authentifizierung der Anwender per Signaturchipkarte vorliegt, ohne Zeitverlust durch interne Postverteilung beim Rentenversicherungsträger (RVT) weiterbearbeitet werden. Im Endausbau sind alle heute in Papierform vorliegenden Anträge elektronisch abgebildet. Damit wird ein ganzheitlicher Geschäftsprozess, von der Antragstellung bis zur Bescheid- oder Auskunftserteilung, initialisiert. Das Verfahren soll einfach und ohne tieferes technisches Wissen bedienbar sein. Der Antragsteller spart Portokosten und Wege und kann mit kürzeren Lauf-, Ausfüll- und Bearbeitungszeiten rechnen. Die Behörde steigert die Qualität durch eine umfassende Fehlerprüfung, kann kostengünstiger zentral auf Rechtsänderungen reagieren und spart an Transportwegen und Bearbeitung von Papieren.
Die Antragsdienstleistungen sind Bestandteil des Umsetzungsplans für Bund Online 2005 und gehören zu den Dienstleistungen, die bis zum Ende der Initiative BundOnline online bereitzustellen sind.
Nutzer: von 2005 bis 2008 steigend von 60.000 auf 2.400.000
Projektstatus: Realisierung
Weitere Informationen unter: www.bfa.de
Politikfeld „Allgemeine Verwaltung“
Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensburg / Lippe
Das OWL E-Government-Gateway soll eine einheitliche technologische Plattform schaffen, die Menschen, Prozesse und Anwendungen zusammenbringt. Es wird die zentrale internet-basierte Arbeitsplattform für die beteiligten Verwaltungen sein und ermöglicht, Verwaltungsprozesse über Verwaltungsgrenzen hinaus durchgängig zu gestalten. Alle IT-Prozesse die erforderlich sind, um diese Verwaltungsprozesse vollständig abzuwickeln, werden konzentriert in das Gateway integriert. Ganze Geschäftsprozesse können elektronisch abgebildet werden, indem integrierte Anwendungen ihre Funktionen anderen Anwendungen zur Verfügung stellen. Alle Mitarbeiter verfügen mit dem Gateway über eine einheitliche, webbasierte, ergonomische Arbeitsplattform, die sie nach ihren persönlichen Erfordernissen in gewissem Rahmen gestalten können. Sie können ämter- und verwaltungsübergreifend zeitgleich Prozesse bearbeiten.
Unternehmen sparen Fahrtkosten und Personalkosten, da persönliches Erscheinen nicht mehr nötig ist, und finden nur noch eine Anlaufstelle für alle integrierten Dienstleistungen ihrer Kommune/Region vor. Außerdem können sie mit schnelleren Bearbeitungszeiten rechnen.
Die Behörden erzielen Kostenvorteile durch gemeinsame technische Infrastruktur und der breiten Nutzbarkeit identischer Basiskomponenten. Das Gateway ermöglicht die Einführung regionaler Competence Center.
Nutzer: 76 Kommunen in Ostwestfalen/Lippe mit ca. 2,1 Mio. Einwohnern zuzüglich Werke, Betriebe und andere kommunale Einrichtungen.
Projektstatus: Realisierung
Weitere Informationen unter: www.krz.de und www.ostwestfalen-lippe.de
ÜBER BEARINGPOINT:
BearingPoint Deutschland ist Mitglied der BearingPoint, Inc. Gruppe (NYSE:
BE). BE bietet als eine der weltweit größten Beratungsfirmen Unternehmensberatung, Systemintegration und Managed Services für die 2000 weltweit führenden Unternehmen, für den Mittelstand sowie für Organisationen der öffentlichen Hand an. BE entwickelt Business- und Technologie-Strategien, System-Design und -Architektur; BE implementiert Anwendungen, stellt Netzwerk-Infrastruktur bereit und führt Systemintegration wie auch Managed Services durch. BE’s Dienstleistungen sind darauf ausgerichtet, Kunden bei der Ertragsgewinnung und Effizienzsteigerung zu unterstützen. Der weltweite Hauptsitz von BearingPoint befindet sich in McLean, Virginia. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Unternehmens unter www.bearingpoint.com oder unter www.bearingpoint.de.
ÜBER CISCO SYSTEMS:
Cisco Systems, Inc. ist der weltweit führende Anbieter von Networking-Lösungen für das Internet. Im Geschäftsjahr 2004 erzielte Cisco mit rund 35.000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von rund 22 Milliarden US-Dollar. Die deutsche Cisco Systems GmbH wurde im April 1993 als 100%ige Tochtergesellschaft der Cisco Systems, Inc. gegründet. Die GmbH verstärkt die Präsenz des Unternehmens in Deutschland mit Vertriebs- und Marketingaktivitäten. Geschäftsstellen bestehen in Hallbergmoos bei München, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Eschborn bei Frankfurt und Stuttgart. In Deutschland sind insgesamt rund 600 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführer der GmbH ist seit Dezember 2001 Andreas Dohmen. Cisco engagiert sich für den Standort Deutschland und die aktive Nutzung des Internets. Im Mittelpunkt stehen dabei Aus- und Weiterbildungsfragen sowie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Cisco ist Gründungsmitglied und Mitglied im Vorstand der Initiative D21.