Der eGovernment-Wettbewerb für Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen

Die Geburtsstunde des Wettbewerbs

Der Internet-Infrastrukturanbieter Cisco Systems und das Management- und Technologie-Beratungsunternehmen BearingPoint engagieren sich seit dem Jahr 2000 für die Förderung von E-Government-Projekten in Deutschland. Deshalb haben wir unter der Schirmherrschaft des Bundesministers des Innern den nationalen eGovernment-Wettbewerb ausgerufen. Er verfolgt das Ziel, den Einsatz von Internet-Technologien für die Modernisierung der Öffentlichen Verwaltung in Deutschland zu stärken und so einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu leisten. Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt über die Einreichung der Projektskizze eines Vorhabens oder einer Projektbeschreibung im Umfeld des E-Government und in den definierten Kategorien. E-Government umfasst dabei das komplette Spektrum an Funktionen und Formen der Anwendung elektronischer Medien, primär auf Basis der Internet-Technologien. Die eingereichten Projekte werden nach der Einreichungsfrist von einer unabhängigen Jury bewertet. Der Preis ist eine einwöchige Studienreise für ein oder zwei Mitglieder des jeweiligen Projektteams. Dabei können neue Entwicklungen im E-Government kennengelernt und darüber hinaus weitere Anregungen für die Übertragung von internationalen Erfahrungen auf die Heimatverwaltung gewonnen werden. Die Preisträger nehmen außerdem an der eGovernment-Academy teil, einem exklusiven Kreis von Initiatoren und Machern erfolgreicher E-Government-Projekte in Deutschland.

Wer kann am Wettbewerb teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt sind alle Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen inklusive sämtlicher nachgeordneter Behörden und Einrichtungen sowie verwaltungsebenenüberschreitende Konsortien.

Welche Ziele verfolgt der Wettbewerb?

Ziel des Wettbewerbes ist es, den Einsatz von Internet-Technologien für die Modernisierung der Öffentlichen Verwaltungen in Deutschland zu steigern.
Dabei geht es vorrangig darum, in den Politikfeldern durch E-Government-Anwendungen die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland zu steigern. Außerdem steht die Orientierung der Projekte an den Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden (Wirtschaft, Bürger und andere) im Mittelpunkt.

Der Wettbewerb soll ferner dazu dienen, Projektideen der Teilnehmer zu fördern und diese untereinander und nach außen hin zu kommunizieren. Den teilnehmenden Behörden soll damit ein Anstoß gegeben werden, sowohl über Anwendungsfelder in ihrem eigenen Aufgabenbereich, als auch über die Nutzung vergleichbarer Lösungen nachzudenken und deren Realisierung anzugehen.

Der eGovernment-Wettbewerb soll den teilnehmenden Behörden einen hohen Mehrwert bieten. Ein Nutzen ergibt sich zum Beispiel aus folgenden Punkten:

  • Ausgezeichnete Projekte können in der Behörde besser umgesetzt werden, da sie im öffentlichen Licht stehen. (Der Wettbewerb wird durch eine intensive Medienarbeit sowohl im Vorfeld als auch in der Berichterstattung über die Gewinner begleitet.)
  • Geringe/fehlende interne Anerkennung der Projektleiter/des Projektteams wird kompensiert.
  • Ein unabhängiger Expertenstab bewertet den Wettbewerbsbeitrag.
  • Die Behörde erhält für Modernisierungsideen, an denen möglicherweise schon länger gearbeitet wird, ein professionelles und öffentlichkeitswirksames Forum. 
  • Alle Preisträger der bisherigen Wettbewerbe können mehrmals im Jahr an einer exklusiven eGovernment-Academy der Ausrichter zum Wissens- und Erfahrungsaustausch teilnehmen. 
  • Die Gewinner fahren auf eine einwöchige Studienreise, während der sie neue Erkenntnisse und Anregungen sammeln können.


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